Erstmalig in Deutschland: Pilotprojekt mit Fenstern aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff

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Für den Neubau einer inklusiven Kindertagesstätte des Caritasverbandes an der Urftstraße setzt die städtische Wohnbau erstmals innovative ReFrame-Fenster ein. Diese Fenster sind deutschlandweit die ersten Produkte, die vollständig aus recyceltem Kunststoff bestehen und gleichzeitig über eine edle, UV-beständige Oberfläche verfügen sowie hochwertige technische Eigenschaften und einen hohen Wärmedämmwert aufweisen.

 

Sie stehen für einen geschlossenen Material-Kreislauf und damit für eine lückenlose Schonung natürlicher Ressourcen. „Wir möchten gerne mehr nachhaltige Baustoffe in unseren Projekten einsetzen. Dieses neue Fenster hat ein großes Potenzial und wir sehen durch die veredelte Oberfläche zukünftig Vorteile bei Instandsetzungsarbeiten und der Beseitigung von möglichen Oberflächenschäden“, so der technische Wohnbau-Vorstand Frank Meier. Christian Heinen, Vorstandsvorsitzender der WohnBau, ergänzt: „Insbesondere beim öffentlich geförderten Wohnungsbau bewegen wir uns immer im Spannungsfeld steigender Baukosten. Sollte sich dieses Fenstersystem am Markt durchsetzen, werden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sinnvoll zusammengeführt.“

Für das Pilotprojekt werden 57 ReFrame-Fenster und Türen gefertigt und derzeit auch in der Kindertagesstätte montiert. ReFrame-Fenster haben eine theoretische Lebensdauer von rund 50 Jahren und können mehrfach recycelt werden. Die Fenster werden vom Wickrather Unternehmen Rollladen Müllers gefertigt und montiert. Das innovative Fenstersystem wurde von der profine Gruppe entwickelt. Noch in diesem Frühjahr wird ein weiteres Neubauprojekt der WohnBau mit ReFrame-Elementen ausgestattet, ein kombiniertes Mehrfamilienhaus mit 14 öffentlich geförderten Wohnungen und einer Kindertagesstätte im Erdgeschoss am Iltisweg.

Die Kindertagesstätte an der Urftstraße wurde vom Gladbacher Architekturbüro B15 Architekten entworfen und bietet auf einer Nutzfläche von rund 1.300 Quadratmetern fünf Kita-Gruppen und einer zusätzlich angeschlossenen Frühförderung Platz. Das Gesamtinvestment der Wohnbau beträgt rund 3,8 Millionen Euro.

 

Quelle: Der Lokalbote

 

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